Archiv

„Tisa von der Schulenburg (Sr. Paula)“

1982 schenkte Sr. Paula mir zwei Kartons, in denen sich ein Teil ihrer persönlichen Dokumente befanden, zum größeren Teil aber ihr gesamtes Medienarchiv (seit 1963), Urkunden, Einladungen, Briefe, Fotos, Rezensionen.

Im Laufe der nachfolgenden Jahre habe ich dieses Archiv mit Fotos, Zeitungsartikeln und Dokumenten erweitert.

Neuzugang im Oktober 2009:

Malkasten mit Ölfarben aus dem Besitz von Tisa von der Schulenburg aus ihrer englischen Zeit Mitte der 1930-er Jahre. Die Farbtuben sind eingetrocknet.

Holzbildhauerwerkzeuge aus den 30-er Jahren aus dem Besitz von Tisa von der Schulenburg aus ihrer englischen Zeit Mitte der 1930-er Jahre, darunter ein kurzer Bildhauerhammer aus dem ursprünglichen Besitz von Henry Moore, der ihn in den 1930-er Jahren Tisa von der Schulenburg schenkte.

Neuzugang Oktober 2009

Bestand:

  1. Persönliche Dokumente (Auswahl)

    1. Bestätigung von Prof. Edwin Scharff (Hamburg) vom 16.12.1951, dass S. Paula von 1926-27 in Berlin Schülerin von Prof. Klimsch war und nach ihrem Paris-Aufenthalt von 1927-28 eine begabte Schülerin in seiner Bildhauerklasse gewesen war (DIN A 5 quer).
    2. 1968 handgeschriebener tabellarischer Lebenslauf von Tisa auf DIN A4-Blatt.
    3. Reisepass Nr. 49, ausgestellt in Grevesmühle am 3. Februar 1925, gültig bis 10. April 1929, mit Sichtvermerk, dass Passinhaberin „Seite 31. Oktober 1928 mit dem Kaufmann Siegfried Hess verheiratet“; Reisesichtvermerke u.a. Schweiz, Italien, Belgien, Frankreich.
    4. Reisepass Nr. 1454, ausgestellt von der Deutschen Botschaft in London am 27. April 1939, gültig bis 26. April 1941, Sichtvermerk: Namensänderung durch Heirat am 13. Sept. 1939 in „von Barner, geborene Gräfin Elisabeth von der Schulenburg“ mit Wohnort in Klein-Trebbow.
    5. Reisepaß Nr. C 2525976, ausgestellt am 17. Oktober 1968 in Dorsten, gültig bis 21. Oktober 1978, Eintragungen des Künstlernamens Tisa und Sichtvermerke u.a. London, Libanon.
    6. Führerschein, ausgestellt in Berlin am 1. August 1928 (gelocht).
    7. Familienbuch, ausgestellt in Berlin-Dahlem am 31. Oktober 1928 anlässlich der Hochzeit mit Siegfried Hess.
    Kunst
  2. Handschriftliches (Auswahl)

    1. Originalschreiben an W. Stegemann, in dem sie erläutert, warum sie 1938 nicht mehr nach England zurückging. Die bisherige Version, die Engländer hätten ihr nach der Teilnahme am Staatsbegräbnis ihres Vaters 1939 die Wiedereinreise verweigert, sei eine Legende. Vielmehr ist sie nicht mehr zu ihrem jüdischen Mann nach England zurückgekehrt, weil sie ihren Jugendfreund von Barner wiedergetroffen hatte sich in ihn wieder verliebt hätte. Ihn wollte sie heiraten. Deswegen ist sie nicht mehr nach England zurückgekehrt und habe sich scheiden lassen. In dem Brief wünscht sie, dass der Adressat dies in diesem Sinne aber erst in einem Nachruf berichtigt.
    2. Neunseitige Schilderung über ihre Ehe und Scheidung mit Fritz Hess und die anschließende Ehe mit von Barner (Kopie).
    3. Zweiseitige Aufzeichnung über ihre Gedanken über Wohlstand, Zerstörung, Kirche (Kopie).
  3. Einladungen und Ausstellungskataloge (Auswahl)

    1. Broschüre über die Eröffnung der Kreissparkasse in Dorsten mit Übergabe des von S. Paula gestalteten Brunnens an die Öffentlichkeit (5. Dez. 1961).
    2. Ausstellungskatalog und Einladung: „Begegnung mit Menschen“, Haltern 1978
    3. Einladung und Informationsbroschüre zur Ausstellung: „Füreinander“, Dorsten 1972
    4. Broschüre über S. Paula (Texte/Fotos) „Zeichnungen, Plastiken“, hrsg. von KSK Recklinghausen 1966.
    5. Einladung Ausstellung Sparkasse Essen, 1980.
    6. Einladung und Information zur Ausstellung „Zeichnungen, Plastiken“ Verbandssparkasse Wesel 1976.
    7. Einladung zur Ausstellung in St. Mariae Geburt, Essen 1977
    8. Einladung und Katalog zur Ausstellung „Zeichnungen, Plastiken“ in der Kreissparkasse Dorsten 1976 zur 725. Jahrfeier der Stadt Dorsten.
    9. Einladung zur Ausstellung „Zeichnungen, Plastiken“ in der Kreissparkasse Waltrop 1981.
    10. Einladung zur Ausstellung „Zeichnungen, Plastiken“ in der Verbandssparkasse Schermbeck, 1989.
    11. Einladung zur Ausstellung „Begegnungen“ in der Kolvenburg in Billerbeck, Kulturzentrum des Kreises Coesfeld, 1989 (mit Presseinformation).
    12. Info-Broschüre zur Ausstellung „Drawings and Sculpture 1936-1974“ in zwei Galerien in Middlesbrough/England, März und April 1974.
    13. Einladung zur Ausstellung „Ich kann nicht schweigen“ im Rathaus-Foyer der Stadt Marl, 1972, mit Schreiben der Stadt Marl an S. Paula über das Eröffnungsverfahren vom 27. Sept. 1972.
    14. Einladung zur Ausstellung „Bilder und Plastiken“ in der Kreissparkasse Datteln, 1975
    15. Einladung zur Ausstellung des Dorstener Kunstvereins und der VHS Dorsten „Juden und Judenverfolgung“ 1988 in der VHS Dorsten.
    16. Broschüre und Einladung zur Ausstellung „Zeichnungen und Plastiken“ im Museum der Stadt Gladbeck (mit diversen Zeitungsausschnitten).
    17. Pressemappe mit Katalog, Eröffnungsrede u.a. der Ausstellung „Im Teufelskreis der Armut“ mit Zeichnungen von S. Paula. Wanderausstellung 1972 bis 1974 in verschiedenen Städten des Rheinlands zusammen mit dem Deutschen Aussätzigen Hilfswerks (mit handschriftl. Vermerk von S. Paula). – Dazu eine Broschüre von Josef Reding „Aussatz, eine Herausforderung“ mit Zeichnungen von S. Paula (mehrere Expl.). – Dazu ein Blatt mit Aufstellung der ausgestellten Zeichnungen von S. Paula für die Ausstellung.
    18. Katalog (Dokumentation) der Kreissparkasse über die Errichtung des Brunnens von S. Paula in Dorsten, 1961.
    19. Katalog der Abtei Hamborn über die Errichtung des „Hamborner Brunnens“ von S. Paula, 1960.
    20. Einladung zur Ausstellung „Victims of Injustice“, Zeichnungen und Skulpturen, April 1975 in Jarrow/England.
    21. Einladung zur Ausstellung „S. Paula“ im April 1977 in der VHS Altenkirchen.
    22. Einladung zur Ausstellung „Gesichter“ 1978, Dorstener Kunstverein in den Kreissparkassen-Filialen Dorsten.
    23. Einladung zur Ausstellungseröffnung (Bergbau-Aquarelle) im Januar 1993 in der Kreissparkasse Recklinghausen, Recklinghausen.
    24. Einladung und zugleich Broschüre zur Ausstellung „Mensch und Arbeitswelt“ im Dezember 1977 in der Stadtsparkasse Recklinghausen.
    25. Einladung zur Jahresveranstaltung 1971 „Menschenwürde den Aussätzigen“ mit Buchvorstellung des Bildbandes „Wenn ihr wollt – Begegnungen mit dem Aussatz“ mit Zeichnungen von S. Paula (7. 11. 1971, Kreissparkasse Dorsten.
    26. Einladung zur Ausstellungseröffnung „Aussatz“ am 10.11.1969 in der Deutschen Bank in Bockum-Hövel.
    27. Einladung des Kulturbundes Gladbeck zur Ausstellungseröffnung am 24. März 1974 in die Stadtsparkasse Gladbeck.
    28. Einladung der Stadtsparkasse Gladbeck zur Eröffnung der Ausstellung „Menschen, Menschen“ (zusammen mit A. Filippin) am 24. Febr. 1980 in der Stadtsparkasse.
    29. Einladung zur Ausstellung mit Rohrfeder-Zeichnungen über Vietnam am 2. Sept. im Jugendzetrum Essen (ohne Jahresangabe, aber 1968).
    30. Einladung und Katalog mit Zeichnungen Tisas zu Gedichten von Ernesto Cardenal, Paul Celan u.a. zur Ausstellung in der Stadtbücherei Gelsenkirchen am 12. Januar 1977.
    31. Einladung der Stadt Dorsten zum 80. Geburtstag Tisas am 7. Dez. 1983 in die Aula des Gymnasium Petrinum.
    32. Einladung der Stadt Dorsten zur Ausstellungseröffnung am 11. Dez. 1983 in das Bildungszentrum Dorsten, Rede: Gerd Ruge.
    33. Tisa von der Schulenburg: „Menschen vor Ort“, Zeichnungen aus dem Bergbau“. Ausstellung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum 1977
    34. Tisa von der Schulenburg. Grafiken.Reliefs.Plastiken, Ausstellungskatalog Rathaus der Stadt Straßburg 1990 (deutsch/französisch).
  4. Gemeinschaftsausstellungen

    1. Broschüre Vestischer Künstlerbund Recklinghausen 1965.
    2. „Künstler sehen den Bergbau“, Einladung zur Ausstellung in Schloss Lembeck 1984 (Thiel, Szejstecki, Schulenburg).
    3. Katalog „Gesellschaftskritische Grafik seit Goya“ 1966 in Wien, Graz, Alpbach und Linz.
    4. Katalog „Vom Frieden leben wir“, Ausstellung in der Friedenskirche in Lüdinghausen (Auf der Titelseite handschriftliche Anmerkung von S. Paula), Okt. 1971.
    Kunst
  5. Reden

    1. Ausstellungseröffnung S. Paula-Ausstellung, Ruhrgas am 7. Nov. 1966.
    2. Ausstellungseröffnung der Ausstellung von S. Paula zum 725. Stadtjubiläum 1976.
    3. Von Frau Dr. Schröder von der Kunsthalle Recklinghausen anlässlich der Ausstellungseröffnung im Okt. 1968 in Bottrop (mit handschriftlichen Anmerkung von S. Paula; mehrere Exemplare).
    4. Von Gerd Ruge anlässlich ...... (Pressexemplar mit Anmerkungen).
    5. Von Frau Dr. Schröder anlässlich der Ausstellungseröffnung am 24.3.1974 in der Stadtsparkasse Gladbeck (mehrere Exemplare).
    6. Von Prof. Hans-Albert Heindrichs anlässlich der Ausstellungseröffnung „Juden und Judenverfolgung“ in der VHS Dorsten 1988 (mehrere Expl.).
    7. Als Broschüre vorgelegte Rede von Prof. Schulze Vellinghausen zur Ausstellungseröffnung „mit Zeichnungen und Plastiken zum 25. Jahrestag der Reichspogromnacht, Stadttheater Marl am 10. November 1963.
    8. Von Prof. Albert Schulze Vellinghausen anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am 3. Oktober 1965, weiters ermitteln.
    9. Von Bürgermeister Ritter (Dorsten) anlässlich der Eröffnung der S. Paula-Ausstellung im Rathaus von Straßburg am 6. März 1990 (dazu Katalog und Zeitungsberichte). Doppelseitiger Zeitungsbericht von Wolf Stegemann (Ruhr-Nachrichten)
    10. Von S. Paula zu o.g. Anlass (mit franz. Übersetzung zwischen den Zeilen)
    11. Von S. Johanna Eichmann (Dorsten) am 7. April 1988 in Yad Vashem (Jerusalem) anlässlich der Übergabe des Reliefs von S. Paula „Holocaust“ an das dortige Kunstmuseum. Zeitungsbericht von Wolf Stegemann (Ruhr-Nachrichten)
    12. Vom Landrat des Kreises Recklinghausen zum 80. Geburtstag von S. Paula am 7. Dez. 1983.
    13. Von Hans Fabian (stellvertr. Bürgermeister von Dorsten) zum 80. Geburtstag am 7. Dez. 1983.
    14. Von Wolf Stegemann anlässlich der Ausstellungseröffnung „Die Schulenburgs, eine Familie im tragischen Konflikt zwischen Gehorsam und Hochverrat“ am 20. Juli 1994 im Jüdischen Museum Dorsten.
    15. Neun Blätter Redemanuskripte, die nicht zuzuordnen sind.
  6. Briefe von Tisa an verschiedene Personen

    1. Vierseitiger handschriftlicher Brief an (…) vom 11. März (Anfang der 70er Jahre, ist noch zu ermitteln).
    2. Handschriftlicher Brief an (…) über die Anfertigung von Plastiken und über Ausstellungen, ohne Datum, wahrscheinlich 70er Jahre.
    3. Mehrseitiger handschriftlicher Brief an (…) über Herstellung von Plastiken und Ausstellungsmodalitäten, (ohne Jahr).
    4. Handschriftliche Briefkarte an W. Stegemann (Dorsten), in der sie aus Krankheitsgründen der Bitte nicht nachkommen kann, einen Artikel zu schreiben (2. Februar 1982).
    5. Handschriftliche Briefkarte an W. Stegemann (Dorsten), ohne Datum.
    6. Konvolut von neun Ansichtskarte aus Juist und anderen Urlaubsorten, erste Hälfte der 70-er Jahre.
    7. Brief aus Juist vom 31. März 1976; sie schreibt, was sie alles gezeichnet hat und wem sie was gegeben hat.
    8. Brief an (…) in Neubrandenburg, ohne Datum.
    9. Brief an (…), in dem sie schreibt, dass das Buch über ihren Bruder Fritz langweilig sei. Ohne Datum.
    10. Brief an (…) vom 25. Mai 1972, in dem sie Zeichnungen anfordert.
  7. Briefe an Tisa

    1. Stadt Dorsten, Bürgermeister Lampen und Stadtdirektor Zahn vom 6. Dezember 1974. Glückwünsche zum Geburtstag.
    2. Jens-Peter T. aus Luhtorf (DDR) vom 30. Oktober 1989 handschriftlich. Darin wirft der junge Freund in der DDR-Wendezeit Fragen über Schicksal und Vorbestimmung auf.
    3. Rheinischer Sparkassen- und Giroverband Düsseldorf vom 18. Juli 1972 über Ausstellungsmodalitäten.
    4. Stiftung Bundeskanzler Adenenauer-Haus Bonn, ablehnende Mitteilung über das Angebot von S. Paula, den von ihr angefertigten Bronze-Kopf Adenauers anzukaufen. 18. April 1972.
    5. Jack M. in Durham/England über alte Freundschaft und Bergbau (offensichtl. eine Übersetzung des Originals mit handschriftl. Anmerkungen von S. Paula, ohne Jahr).
    6. Museumsdirektor Dr. Scheyer (Detroit, USA), der sich für Zeichnungen bedankt. (28. Juli 1962).
    7. Handschriftlicher Brief von E. und E. Scheyer vom 20. April 1964, er schreibt Gedanken über Kunst.
    8. Robert H. aus Basel an Paula, in dem er sich für das Büchlein bedankt (Robert H. ist der gewesene Stiefsohn von S. Paula, Sohn ihres Mannes Hess aus erster Ehe), vom 30. März 1964). Dem Brief zugehörend ist ein anderer Brief von Richard Dreifuß aus Basel vom 10. April 1964, in dem sich der Schreiber für das Büchlein über die Kristallnacht bedankt.
    9. Dankschreiben von Hilda Heinemann für Übersendung eines Buches und Gustav Heinemann anlässlich der Wahl zum Bundespräsidenten vom 28. März 1969.
    10. Kurdirektor von Bad Wildungen vom 18. März 1977 über Ausstellungsmodalitäten im Staatsbad vom 14.7.1977.
    11. Pater Paulus OSB aus Beuron bedankt sich am 13. Januar 1964 für die Zusendung des geschnitzten Christuskopfes.
    12. Redaktion „Stimmen der Zeit“ Herr / oder Frau Simmel bedankt sich für das Zusenden eines Büchleins und fragt an, warum Tisas Bruder nicht von Anfang an gegen das Naziunrecht war. (30. März 1964).
    13. Anedore Leber bedankt sich für ein Buch (9. April 1964). Anedore Leber hat das erste Buch über die Widerstandskämpfer herausgegeben und darin den Abschiedsbrief abgedruckt, den Fritz Schulenburg seiner Frau am Vortage seiner Hinrichtung geschrieben hatte, den sie aber nie erhalten hat. Erst durch dieses Buch wurde sie darauf aufmerksam, dass sich dieser Brief bei den Akten befindet).
    14. Stadt Oberhausen vom 1. Februar 1973. Ankauf von vier Bronzereliefs für den Gedenkraum im Schloss Oberhausen (mit handschriftlichen Anmerkungen von Tisa).
    15. Redaktion „Die Zeit“ vom 29. Dezember 1971; Dank für Übersendung eines Büchleins an Gräfin Dönhoff (mit handschriftlichen Anmerkungen von Tisa).
  8. Fotos (insgesamt 417 Fotos)

    1. Umschlag mit 16 s/w-Fotos 10,5 x 14,5 cm über die Eröffnung der Ausstellung „Gesichter“ am 1. Dezember 1978 in der Kreissparkasse Dorsten.
    2. Umschlag mit sieben s/w-Fotos, 15 x 24 cm, über den Brunnen in Oberhausen.
    3. Mappe mit 22 s/w-Fotos unterschiedlicher Größe von 1978 über verschiedene Arbeiten von S. Paula (Auftragsarbeit): Bronzereliefs, Plastiken, Zeichnungen, Brunnen-Details u.a.
    4. Mappe mit sechs s/w-Fotos, 17 x 23 cm, Details vom Brunnen in Duisburg-Hamborn.
    5. Mappe mit 70 Kontaktabzügen auf 7 Bogen, 24 x 30 cm, verschiedene Arbeiten (Türgriffe von Sparkassen, Reliefs und Plastiken im Dorstener Kloster-Keller, verschiedene Brunnen und Säulen).
    6. Mappe mit zwei Original-Fotos von 1936, zwei Plastiken, die sie in England fertigte. Auf der Rückseite hat S. Paula Erläuterungen und Besitzangaben vermerkt.
    7. Mappe mit elf s/w-Original-Fotos von Arbeiten mit der Beschriftung „England London 1934-1939“. Alle Fotos mit handschriftlichen Erläuterungen auf der Rückseite.
    8. Mappe mit zwei Original-Fotos von 1931: „Kopf eines Arbeiters“.
    9. Mappe mit sechs Fotos von Arbeiten von 1964-68 mit rückseitigen Anmerkungen von S. Paula.
    10. Mappe mit zwei Fotos: Einstein-Büste (1. Und 2. Fassung).
    11. Mappe mit 14 Fotos der Kreuzwegstationen im Kloster St. Ursula von 1959, fotografiert 1978.
    12. Mappe mit einem Metall-Klischee einer abstrakten Zeichnung von Tisa.
    13. Mappe mit 13 Fotos von Arbeiten, beschriftet: „Mecklenburg 1939-48, Hamburg, Ruhrgebiet“, jedes Foto auf der Rückseite beschriftet und eine handschriftliche Liste er Fotos mit Erläuterungen und Zeitangaben von S. Paula liegt bei.
    14. Mappe, von S. Paula beschriftet mit „Griffe, Stadtsparkasse Dortmund“, mit Fotos dieser Arbeiten.
    15. Mappe mit 65 s/w-Fotos verschiedener Größe von Arbeiten von S. Paula (Reliefs, Brunnen, Säulen, Zeichnungen usw.).
    16. Mappe mit 56 s/w-Porträt-Fotos verschiedener Größe von S. Paula der letzten 40 Jahre (im Kloster, im Atelier, mit Reliefs und an Säulen usw.).
    17. Mappe mit zwei Fotos aus den 20er Jahren, Tisa bei der Arbeit als Bildhauerin.
    18. Mappe mit drei privaten Farbfotos im Kloster, darunter, S. Paula im Karneval verkleidet.
    19. Mappe mit zehn s/w-Fotos vom Schulenburg-Schloss Tressow bei Wismar im Zustand von 1991.
    20. Mappe mit fünf s/w-Fotos von der Familie Schulenburg: Eltern und Brüder, Geschwister, Ehemann Fritz Hess und Schloss Trebbow (Schloss ihres 2. Mannes von Barner).
    21. Mappe mit elf Foto-Reproduktionen von Fritz-Dietlof von der Schulenburg (Bruder von Tisa).
    22. Mappe mit 61 Pressefotos über Veranstaltungen mit S. Paula: S. Paula beim Fußballspielen 1972 in der neuen Fußgängerzone, mit engl. Bergmann in England 1974, Geburtstagsfeste, Ausstellungen in Schwerin, Marl, Dorsten usw., mit Ministerpräsident Rau, Regierungspräsident Schleberger, mit Gerd Ruge, mit Poullain, bei Atelierbesuchen im Kloster, mit Bürgermeistern, bei der Verleihung der Ehrenbürgerrechte, bei der Ordensverleihung usw.
    23. Von S. Paula angelegtes Fotoalbum mit 41 Fotos ihrer Werke und handschriftlche Erläuterungen (darunter Arbeiten aus England 1935), eingeklebte Ausstellungseinladungen und Zeitungsartikel (um 1966). Dazu beiliegend fünf Fotos beim Festakt zur Übertragung der Ehrenbürgerrechte mit BM Lampen, Ruge, Charlotte v. d. Schulenburg).
    24. Vier Agepe-Dokumentarfilme, Negative mit je 36 Bildern, Zeichnerische Werke von S. Paula.
  9. Zeitungs- und Zeitschriftenartikel

    1. Konvolut von über 100 Zeitungs- und Zeitschriftenberichte über Ausstellungen der 60er Jahre bis heute.
    2. Konvolut von rund 50 Zeitungs- und Zeitschriftenberichten über die Künstlerin.
    3. Konvolut von rund 200 Zeitungsberichten in der Regionalpresse Dorsten über S. Paula (die meisten von W. Stegemann in den Ruhr Nachrichten).
  10. Tonband- und Filmaufnahmen

    1. Eine Rolle Tonband-Interview, mehrere Stunden. Thema: .....................
    2. Eine Ton-Kassette (C 60): Interview mit der 75-jährigen S. Paula über ihr Leben, ihre Herkunft, ihre Überzeugungen, ihre Kunst und ihren Glauben (WDR).
    3. Eine Filmspule: Film über S. Paula von 1975 „Ich kann nicht schweigen“ (der Film hat vier goldene Preise erhalten)
    4. Video-Band „Schwester Paula – Wozu leben – wozu sterben. Erinnerungen von Tisa von der Schulenburg“, im ZDF gesendet am 19. Juli 1978, von 23.05 bis 23.55 Uhr.
    Kunst
  11. Bücher und Broschüren von und über Tisa von der Schulenburg

    1. Tisa von der Schulenburg: „Was ist aus uns geworden?“, Herder TB 1983 (mit Namenschriftzug)
    2. Tisa von der Schulenburg: „Ich hab’s gewagt“, Herder TB 1981 (Mit Namensschriftzug)
    3. Tisa von der Schulenburg: „Des Kaisers weibliche Kadetten“, Herder TB 1983 (mit Namensschriftzug)
    4. Tisa von der Schulenburg: „Umkehr in die Freiheit“, Herder TB 19 84 (mit Namensschriftzug).
    5. U. a. von Tisa von der Schulenburg: „Als Hitler kam...“ Herder TB 1982
    6. Tisa von der Schulenburg: „Zeichnungen. Aufzeichnungen“, Recklinghausen o.J. (Mitte der 70er Jahre erschienen).
    7. Tisa von der Schulenburg: „Wie die Ränder einer Wunde. Bilder einer Klage“, Kevelaer 1983
    8. Wolf Stegemann: „Tisa von der Schulenburg. Fotos aus neun Jahrzehnten“, 1993
    9. Tisa von der Schulenburg: „Meine dunklen Brüder“, Herder-TB 1984
    10. Klaus Kösters: „Tisa von der Schulenburg“, Aschendorff 2003
    11. Anneliese Schröder: „Tisa Schulenburg“, Bongers 1983
    12. Herderbücherei: „Wer wird das Antlitz der Erde erneuern? Spuren des Geistes in unserer Zeit“ (Mit Zeichnungen von Tisa von der Schulenburg), Herder TB 1983 (mit Namensschriftzug).
    13. Stadt Marl/Landkreis Recklinghausen: „Und von da zogen sie...“ Erinnerungsbüchlein an den Holocaust mit 25 Abbildungen von Holocaust-Zeichnungen von S. Paula, Zeichnungen, 1963
    14. Werner Grave: „Der Kreuzweg“, mit Zeichnungen von Tisa von der Schulenburg, Recklinghausen o.J. (Angang der 80er Jahre erschienen)
    15. Anne-Marie Fabian: „Wink über das Aschenfeld“, Auschwitzgedichte. Zeichnungen von Tisa von der Schulenburg, Oberhausen 1984.
    16. Wolf Stegemann: „Denkschrift über den Bau einer Kunsthalle zur Präsentation von Werken von Tisa von der Schulenburg und der Sammlung Glasmalerei“, 1993
    17. Wolf Stegemann/Thomas Ridder (Hg.): „Die Schulenburgs. Der 20. Juli 1944. Eine Familie im tragischen Konflikt zwischen Gehorsam und Hochverrat. Ausstellungskatalog und Lesebuch.“, 1994
  12. Werks- und Mappenverzeichnisse

    Eine Mappe mit von S. Paula meist selbst geschriebenes und schreibmaschinenschriftliches Werks- und Mappenverzeichnissen (40 Seiten) für Ausstellungen und allgemein, welche in England entstanden sind und welche wo in welchem Jahr entstanden sind (ab 1925), wieviele Zeichnungen zu welchem Thema in welcher Mappe sind, welche Werke 1945 in Schloss Trebbow geblieben sind und welche bei welchen Familien heute sind.
    Liste der Werke zur Ausstellung 725-Jahrfeier der Stadt Dorsten 1976

    • 40 Seiten Werksverzeichnise (Scherenschnitte 1916-1926, Berlin 1925-33, 1939-45 (keine Ausstellungen), England 1934-39 (mit Tätigkeitsverzeichnis, wo Tisa von Schulenburg in dieser Zeit gearbeitet hat und welche Werke entstanden sind: Bretagne 1935, Dänemark 1936, Durham 1936-38, Rauhes Haus 1947 usw.).
  13. Die Ehrenbürgerin

    1. Gebundener Gutschein der Stadt Dorsten im Wert von siebenhundert Mark für zwei Wochen Urlaub auf Korsika, dazu ein Gutschein über Taschengeld im Wert von 400 DM von den Ratsfraktionen, anlässlich ihres 75. Geburtstages 1978.
    2. S. Paulas Redeentwurf anlässlich der Ernennung zur Ehrenbürgerin mit Handschreiben an R. Schmich (18./26. Juni 1972 von Juist), den Entwurf abzutippen.
    3. Teilnehmerliste anlässlich der Feier zur Verleihung des Ehrenbürgerrechtes an S. Paula am 16. Sept. 1972.
    4. Einladung der Stadt zur Verleihung der Ehrenbürgerrechte an S. Paula 1972.
    5. Einladung der Stadt zum Empfang anlässlich des 75. Geburtstages der Ehrenbürgerin am 7. Dez. 1978 im Ursulinenkloster.
    6. Handschriftliche mehrseitige Aufzeichnung S. Paulas über ihr Leben, daraus sie ihre Rede anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerrechte 1972 hielt, zwei Versionen:
      1. Version: neun eng beschriebene Seiten
      2. Version: neun eng beschriebene Seiten
      3. 1 Blatt, auf dem sie erläutert, warum Lawrence von Arabien Idol ihrer Generation war (mit handschriftlicher Anmerkung an W. Stegemann: „Vielleicht etwas daraus verwendbar (...)“.
  14. Sonstiges

    1. Einladung der Stadt Dorsten zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Ministerin Merkel am 19. Juli 1994 in der Zeche Fürst Leopold (mit diversen Zeitungsberichten).
    2. Kopie eines Telegramms von Bundespräsident Richard von Weizsäcker an den Rektor der Sonderschule in Schloss Tressow anlässlich der Umbenennung der Schule in Fritz-Dietlof von der Schulenburg-Schule (ohne Datum) mit diversen Zeitungsberichten der Umbenennung in Anwesenheit von S. Paula vom Sept. 1991.
    3. 19-seitiges Manuskript von S. Paula über ihr Engagement für Lepra-Hilfe und ihre Eindrücke ihrer Reise nach Äthiopien.
    4. Mappe mit Nachrufen zum Tod von S. Paula am 2001
    5. Mappe mit Buchkonzeption von W. Stegemann über Tisa von der Schulenburg im Auftrag des Dorstener Kunstvereins, 1982
    6. Handschriftliche Interview-Unterlagen von W. Stegemann über ein Gespräch mit S. Paula 1984 zu den Themen, wie S. Paula mit Geld umgeht, mit Kunst und ihrer Familie (teils erschienen in den Ruhr Nachrichten).
    7. Eine Mappe mit Zeitungsartikeln aus England, Texte von S. Paula in englischer Sprache mit Zeichnungen (Kopien) u. a., insgesamt 13 Blätter.
  15. Familiengeschichte und Fritz-Dietlof von der Schulenburg (S. Paulas Bruder)

    1. Handschriftliches vier Seiten langes Manuskript von S. Paula (mit Verbesserungen) über die Begegnung Stauffenbergs mit ihrem Bruder Fritz-Dietlof und mit ihr, über die familiären Ereignisse der Tage des Attentats, die sie mit der Frau ihres Bruders verbracht hat.
    2. Sechs Seiten mit Schreibmaschine eng beschriebenes 10-seitiges Manuskript (restl. Seiten fehlen) von S. Paula über ihren Bruder Fritz für eine seiner Töchter, handschriftlich von Paula: „Fritzi. Ca. 1950 geschrieben für Neiti Goodwie“.
    3. Eine Seite Schreibmaschinenmanuskript mit drei Auszügen aus Briefen von Fritz-Dietlof aus dem Jahr 1929. Darin geht es um seine politischen Ansichten. Er stand damals dem Nationalsozialismus sehr nahe und wurde schließlich Parteimitglied in der NSDAP.
    4. Korrektur-Manuskript von Prof. Dr. Hans Mommsen über „Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg und die preußische Tradition“ am 14. Febr. 1984 für eine Zeitschrift zum 40. Jahrestag des 20. Juli 1944.
    5. Kopie eines Zeitschriftenartikels von Hans Mommsen „Die Realisierung des Utopischen: Die „Endlösung der Judenfrage“ im „Dritten Reich“ aus: Der Nationalsozialismus und die deutsche Gesellschaft, Reinbeck, 1991, S. 184 ff. (mit Bezug auf Fritz-Dietlof von der Schulenburg).
    6. Konvolut von Briefen an S. Paula, die ihren Bruder Fritz-Dietlof betreffen: McGill Universität Montreal, Kanada (1979), Sebastian Haffner (1979), Innensenator Berlin (1979), Joseph Israel Ben Gai (Archiv für Zeitgeschichte), Staatsarchiv Schwerin (DDR, 1978) u.a. – Zeitungsausschnitte über Tisa von der Schulenburg als Schwester ihres Bruders.
    7. Schreibmaschinen-Abschrift des Aufsatzes des Abiturienten Fritz-Dietlof von der Schulenburg, Gymnasium in Lübeck, Reifeprüfung am 19. Februar 1920: Thema: Wie läßt sich die Forderung „Mehr Goethe“ begründen?“, Note Gut, Klassenleistungen desgl. Gez. Rosenthal, Direktor“
    8. Etliche Fotos von Fritz-Dietlof von der Schulenburg (dazu Familienfotos und über 70 Negative über Fotos von Tisa mit Eltern und Brüdern sowie Fotos der Familie Schulenburg).
    9. Das Geschlecht von der Schulenburg, 3 Bände, 1899
    10. Werner von der Schulenburg: Der König von Korfu“, Roman über das Leben des Matthias von der Schulenburg, Braunschweig 1956 (gewidmet den 1944 hingerichteten Vettern Werner und Fritz-Dietlof von der Schulenburg).
    11. Wolf Stegemann: „Der Marschall von Venedig und Held von Korfu. Matthias Johann Graf von der Schulenburg“, Dorsten 2002
    12. Ulrich Heinemann: Ein konservativer Rebell. Fritz-Dietlof von der Schulenburg und der 20. Juli“, Berlin 1990
    13. Albert Krebs: „Fritz-Dietlof von der Schulenburg. Zwischen Staatraison und Hochverrat“, Leibnniz-Verlag 1964
    14. Dito. in Kopie

Stand: Februar 2015